Geschichte

Das Bootshaus und die Entwicklung des Wassersports in Jeßnitz

Der Verein wurde 1922 als Ruder-Club e. V. gegründet.
Man errichtete nahe der höher gelegenen Straße nach Roßdorf einen Fachwerkbau, der im Jahr 1926 eingeweiht wurde.
Die Paddler, mit ihren anfangs selbst gebauten Holzbooten und späteren Faltbooten, waren in Arbeitervereinen organisiert.
In den Kriegswirren nutzte ein ausgebombtes Unternehmen das Gelände. Im April 1945 wurde das Bootshaus geplündert und fast alle Faltboote zerstört oder beschädigt. Danach begann der Wiederaufbau.
Die Sportgruppen der Stadt wurden in der Betriebs-Sportgemeinschaft „Traktor Jeßnitz“ zusammengeführt. Hier entwickelte sich der Kanusport weiter. Die Wanderfahrer und Rennfahrer machten den Verein in der ganzen Republik bekannt.
Um seine finanzielle Lage zu verbessern, schloss sich der Verein dem Großbetrieb „Agfa Wolfen“ an. Die Zuwendungen der Filmfabrik „Agfa Wolfen“ betrugen im Jahr zwischen 30 – 50 Tausend Mark.
Im Jahr 1955 hatte der Verein einen Höchststand von über 220 Mitgliedern erreicht. Ab dem Jahr 1970 erhielt die neue „BSG Chemie Jeßnitz, Sektion Kanu“ den Status eines Leistungszentrums. In den folgenden Jahren wurde viel neu- und umgebaut.
Nach der Wende hat sich der Verein aus der BSG Chemie Jeßnitz ausgegliedert und ist seitdem eigenverantwortlich als Kanuclub Jeßnitz/ Anhalt e. V. auf den Flüssen und Seen unterwegs.
Wer Interesse an einer umfangreicheren Beschreibung der Geschichte hat, der schaue bitte hier.

Bootshaus 1939
Wasserwanderer um 1935
Bootshaus 1950
Regatta 1955
C2 Rennen 50iger Jahre
C8 Rennen 50iger Jahre
Hochwasser 1954
Regatta 1955
Regatta 1955
Bootshaus 1955
Vereinsfahne 50iger Jahre
Wasserwanderer um 1950
Wasserwanderer um 1960
Umbau 1979