Aktuelles

05. – 07. Juli 2019

Bootshausfete…

….das waren 3 Tage Vollgas. Losgelegt haben wir am Freitag mit einem Polobootturnier, bei dem die Mannschaft des WSC Friedersdorf sich den Sieg sicherte. Gleich danach legte der DJ satte Bässe auf, die durch die laue Sommernacht hämmerten.

Am Samstagvormittag machten wir alles schmuck und trafen die letzten Vorbereitungen für unser Nachmittagsprogramm.  Unsere Kinderdisco mit Schaumparty zauberte den Kleinen ein breites Lächeln in die geschminkten Gesichter. Auch die Hüpfburg stand unter ständiger Belagerung. Dann riefen die vielen Gäste den Neptun, der die Neulinge unseres Vereins gehörig taufte. Nachdem er wieder zurück in die Fluten gestiegen war, zerpflügten Dickboote die sanft dahinfließende Mulde. Die Fanblocks der Mannschaften waren ebenso in Höchstform und am Ende siegte äußert knapp das „Team Joldkrone“. Bei den Damen sicherten sich die „Muldemiezen“ den Pokal.

Den Tanzabend eröffnete der Kapellmeister zusammen mit dem Männerballett des KC Jeßnitz. Unsere 5 Elfen verzauberten das Publikum mit ihrer grazilen Choreographie. Sofort kochte die Stimmung hoch. Ohne Zugabe ließ man sie nicht ziehen und auch nur, weil die Mädels vom FKT Thalheim mit ihrer dynamischen Tanzshow folgten. Traditionell um 23 Uhr zündete das beliebte Feuerwerk. Zeitgleich setzte auch der Dauerregen ein. Dabei zeigte sich, dass die Jeßnitzer viel Muldewasser im Blut haben. Wasser von oben – na und? Tapfer tanzten sie durch den Regen in die Nacht bis in den nächsten Morgen. Viele sahen wir nach nur wenigen Stunden beim Familienvormittag am Sonntag wieder. Unsere Wasserflöhe vom Kindergarten tanzten für die zahlreichen Zuschauer, Capt’n Mike modellierte witzige Figuren aus Luftballons und riesige Seifenblasen schwebten durch die Luft.

Ab 14 Uhr ging es dann ans große Aufräumen. Vielen Dank an alle fleißigen Helfer, Sponsoren und natürlich ein großes Lob an unsere Gäste für die schöne Zeit!

28. – 30. Juni 2019

Ostdeutsche Meisterschaften – und die Medaillen hingen verdammt hoch

Mit einer stark geschrumpften Mannschaft gingen wir bereits am Donnerstag an den Start. Klassenfahrten unserer Schüler und ein neuer Wettkampfzeitplan, der unsere berufstätigen Sportler ausbremste, reduzierte die Leistungsträger spielend. Um die Leistungen der Vorjahre zu erreichen, mussten wir uns also mächtig strecken. Ab 8 Uhr kämpften wir am Freitag in den Vorläufen. Manche besuchten anschließend noch die Zwischenläufe. Medaillen gab es hier noch nicht, dafür die verdiente Qualifikation für die Endläufe an den nächsten Tagen.

Am Samstag setzte Tobi das erste Ausrufezeichen mit einem hervorragenden 3. Platz im C1 der stark besetzten Herren LK. Das war auch wichtig, hatten wir doch in den Rennen davor oftmals nur die hölzernen 4. Plätze gebucht. Kurz darauf holten Tobi, Chrissi, Paul und Lukas im C4 über 1000m den ersten Ostdeutschen Meistertitel sowie Sabrina Bronze im K1. Trotzdem haben wir bei der Tagesauswertung nach dem Abendessen beschlossen, dass wir uns am nächsten Tag noch steigern müssen.

Sonntag begann die Hitzeschlacht. 40°C im Schatten und die Wellen der rasenden motorbootfahrenden Touristen riefen nicht nach Bestzeiten. Doch hier punkteten wir mit unserem guten Trainingszustand. Gold, Silber, Bronze! Regelmäßig schauten wir nun bei der Siegerehrung vorbei. Insgesamt nahmen wir 5 Ostdeutsche Meistertitel sowie 1 Silber- und 3 Bronzemedaillen mit nach Hause. Am Ende konnte Fiona doch noch auf der langen Strecke ihre persönliche Bestleistung knacken.

Im nächsten Jahr lassen wir den Koffer für die Holzmedaillen der 4. Plätze aber zu Hause!

20. Juni 2019

Zu Besuch bei unserer Krabbelgruppe

Nach einer wirklich anstrengenden Trainingseinheit am Mittwoch sollte bei der nächsten der Spaß im Vordergrund stehen. Also beschlossen die „Großen“ bei „Anne`s Krabbelgruppe“- unseren Jüngsten – vorbeizuschauen, um gemeinsam zu trainieren. Diese haben sich dolle über den Besuch gefreut und auf gings. Mit Unterstützung der erfahrenen Sportler trauten sich einige der Kleinen den Schritt vom Schüler- zum Rennboot zu. Die tapfersten der Jungs versuchten sich sogar erstmals im Canadier, sowohl im Vierer mit den Großen oder auch alleine. Manche Mädels eiferten dem nach und griffen ebenfalls zum Stechpaddel und das mit bisher ungeahntem Geschick. Alle hatten richtig Spaß, auch oder gerade weil Vielen der Sprung ins Wasser nicht erspart blieb.

Zum Abschluss zogen auch unsere Großen die Schwimmwesten an. Mit dem Motorboot ging es Strom aufwärts. Dann „Alle Mann von Bord!“ und die 700 m Rückweg schwammen sie zurück. Das lockte sogar die in unserem Naturschutzgebiet lebende Meerjungfrau hervor. Von dem märchenhaften Geschöpf begleitet erreichten alle zufrieden den heimischen Steg. Die Trainingszeit haben wir mehr als eine halbe Stunde überzogen und Keinen hat es gestört!

08./09. Juni 2019

Pfingsten…

…ist für viele ein langes, entspanntes Wochenende und für uns zudem ein sportliches Highlight auf der Bleilochtalsperre bei Saaldorf in Thüringen.

Dort hatten sich über 700 Sportler aus 53 Vereinen aus Deutschland, Österreich und Polen getroffen. Auch wir gehörten dazu. Wir folgten aber nicht dem Duft der Thüringer Klöße und Bratwürste sondern dem Lockruf des Goldes.

Um ein schönes Plätzchen für unser Lager zu finden, reisten die ersten bereits am Donnerstag an. Alle anderen folgten Freitagnachmittag. Nach über 2 Stunden Fahrt waren wir am Ziel angekommen, bezogen unsere Zelte und ließen den Abend gemütlich beim Grillen ausklingen.

Samstagmorgen klingelte der Wecker 6:30 Uhr – Frühstück! Denn kurz darauf schufteten wir schon in den Vorläufen über 500m und 200m. Auch unser Fanclub bezog seine Stellung. Lautstark hallten ihre Rufe durch den Talkessel unterstützt vom Echo der hoch aufragenden Felswände. Am Nachmittag starteten die Mixed-Rennen und schon bald regnete es die ersten Medaillen. Gemeinsam mit unseren Freunden vom Halleschen Kanuclub 54 sowie der SG Lauenhain holten unsere Mädels Gold und Silber im Mixed-K2 und Gold im Mixed-K4.

Danach kam der lange Kanten. Für die Kleinen über 2000m, für die größeren 6000m. Im gleißenden Licht der untergehenden Sonne nahmen wir 2x Gold, 1x Silber und 3x Bronze mit an Land. Besonders stolz sind wir auf unseren erst 9-jährigen Danilo, der sich 2000m durch das Getümmel schob und den ersten Pokal gewann. Es war für alle ein harter Kampf gegen sich selbst, die engagierten Mitsportler und das Kabbelwasser. Selbst die tapfersten Recken, die sonst gern lange aufbleiben, fielen nach dieser Anstrengung gegen 22 Uhr ins Bett und schliefen ….bis 06:30 Uhr! Ja, auch der Sonntag war ein Tag für Frühaufsteher. Aber es lohnte sich. Häufig führte für uns der Rückweg vom Ziel zu einem Zwischenstopp an den Medaillensteg. Bei 5 oder mehr Rennen am Tag wurden die Arme immer länger und auch die Bewegungen an Land immer langsamer. Am späten Nachmittag packten wir dann mit letzter Kraft unsere Sachen zusammen und fuhren zurück gen heimatliches Bootshaus. Müde aber zufrieden erreichten wir dieses 20 Uhr mit 12x Gold, 12x Silber, 8x Bronze und einem Platz in den Top Ten der Gesamtwertung im Gepäck.

Der MDR zeigte am Abend einen Beitrag zur Regatta. Diesen findet ihr ab Minute 21:15

unter folgendem Link: https://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/a-z/video-308492_zc-ca8ec3f4_zs-73445a6d.html

01./02. Juni 2019

Ein Wochenende am Baggersee

Bei hochsommerlichen Temperaturen verbrachten wir ein schönes Wochenende in unserer Landeshauptstadt zur Landesmeisterschaft. Es war wie Urlaub nur mit zusätzlicher Last.  Gleich zu Beginn erpaddelte sich unsere Jüngste Annabell den Titel einer Vizelandesmeisterin. Bei den älteren Schülern verfehlte Oscar nur ganz knapp die Goldmedaille und sicherte sich im C1 zweimal Silber. Auch unsere Lukasse konnten sich über Silber und Bronze freuen. Den entscheidenden Schlag landeten unsere Junioren Paul und Lukas, die den ersten Landesmeistertitel an diesem Wochenende erkämpften. Gleich danach folgten unsere kleine Emma sowie die LK-Damen jeweils im K4.  Für uns war es ein sehr erfolgreiches Wochenende mit insgesamt 9 Meistertiteln, 13 Silber- und 7 Bronzemedaillen. Mit von der Partie waren natürlich auch wieder unsere Chefköche Susi und Frank mit Speis und Trank. Weil wir keine Lust hatten, vor Ort unsere Zelte aufzuschlagen, verbrachten wir eine entspannte Nachtruhe am Elbufer im Bootshaus vom Ruderclub Alt-Werder.

Puuuhh – so ein Wochenende am Baggersee kann ganz schön anstrengend sein!

Mehr Beiträge findet ihr in unserem Archiv oder auf Facebook