Aktuelles

17. Juni 2020

Abzeichenchallenge

Das coronabedingte Training der letzten Wochen in kleinen Gruppen hatte auch Vorteile. Unsere Übungsleiter konnten sich intensiv mit den einzelnen Sportlern beschäftigen. Viele haben ihre Fertigkeiten in den Booten erheblich verbessern können. Um die Anstrengungen der „Kleinen“ zu unterstützen, haben wir ein vereinsinternes Paddelabzeichen ausgelobt. Dafür muss eine festgelegte Strecke mit verschiedenen Wendemanövern fehlerfrei und ohne Kenterung absolviert werden. Der Trainer erläutert die Aufgabe auch nur einmal. So wird das aufmerksame Zuhören geschult. Für die verschiedenen Stufen sind die unterschiedlichen Boote zu bewältigen: Bronze gibt’s für die Schülerboote, Silber für die Rennboote mit Mindestbreite und Gold für die wackligsten Schmalen.

So hat sich in den letzten Wochen ein regelrechter Wettkampf entwickelt. Es wurde gefightet, gezittert und gekentert. Die Trainer übten sich im Motorboot fahren und „Kinder aus der Mulde fischen“ Doch die Ergebnisse können sich sehen lassen:

Bronze Paddelschüler – Enni, Kaisa, Marisol, Nick

Silber Paddelass – Till, Leonhardt, Emma, Alexia, Annabell, John, Lukas, Pascal, Levin

Gold Paddelprofi – Emma, Clara, Yamina

Beim Abzeichensammeln waren auch vier Kinder der aktuellen Talentgruppe erfolgreich. Zwei haben jetzt schon Silber. Von unseren LK-Männern haben sich bisher nur Chris und Maik getraut und erfolgreich das bronzene Paddelabzeichen im Schülerboot absolviert.

13. Juni 2020

Keine Wettkämpfe – ungewohnt freie Wochenenden

Damit sich unsere Mitglieder nicht langweilen und an die Müßigkeit gewöhnen, hat sich unser Vorstand was Besonderes einfallen lassen. Eine neue Challenge: Wer zuerst das Bootshaus und das Gelände in Ordnung gebracht hat, bekommt `ne Bratwurst mit Limo. Die Aussicht auf solch eine lukrative Belohnung lockte Scharen Arbeitswilliger zur frühen Morgenstunde aus den Betten. Das intensive Training der letzten Wochen hatte unsere Stege stark in Mitleidenschaft gezogen, hier waren Ausbesserungen dringend notwendig. Das Gelände und das Muldeufer wurden gepflegt und aufgehübscht. Alle Innenräume gründlich gereinigt und desinfiziert. Als die erste Bratwurst auf dem Grill aufplatzte und die Limo in die Becher floss, war das Tagewerk geschafft. Gemütlich genossen wir das versprochene Mittagessen.

Vielen Dank allen fleißigen Helfern!

21. Mai 2020

Männertag mal anders

Üblicherweise belagern Heerscharen von feiernden Herren an diesem Tag unser Gelände, stürzen sich auf das leckere Wildschweingulasch oder in die erfrischenden Muldefluten und versuchen herauszufinden, warum unser Bier immer noch das Beste in der Gegend ist. Diesmal war alles etwas ruhiger als sonst. Während am Vormittag die Herren der Altersklasse ihren Trainingsplan streng abarbeiteten, sattelte unsere Leistungsklasse ihre Drahtesel, um umweltbewusst ihren Flüssigkeitsspiegel aufzufüllen.

Am Nachmittag kamen dann unsere fleißigen Bienchen zum Training. Große Augen, Toffifee und Bestechungskaltgetränke halfen nicht, es stand das Austesten neuer wackliger Boote auf dem Plan. Das haben sie großartig gemacht und freuen sich schon auf das nächste Mal.

Unterstützt hat uns unser ehemaliger Sportler und Übungsleiter Christian, der seit vielen Jahren als Chefkoch in der Fremde weilt. Auf seinem Heimatbesuch hat er bei uns vorbeigeschaut, sicher das Motorboot geführt und unsere Wasserratten aus der Mulde gefischt.

13. Mai 2020

Es geht wieder los – ab auf’s Wasser!

Ein Wochenende lang haben wir getüftelt – Hygienekonzepte und einen Trainingsplan entwickelt. Nach unzähligen Kuchenstücken lag eine von den Behörden genehmigte Konzeption auf dem Tisch. Aus vorher drei Trainingsgruppen wurden jetzt 10 Kleingruppen. Wir bedanken uns bei unseren Trainern und Übungsleitern, die neben der Belastung im Beruf Extra-Schichten schieben, damit die Kinder trotz der schwierigen Bedingungen mindestens zweimal in der Woche zum Training kommen können.

Nach monatelanger Paddelabstinenz haben sich unsere Paddelmäuse gefreut, endlich wieder in die Boote zu steigen. Ab ging’s! Aufgrund des fleißigen Wintertrainings war die Corona-Pause kaum zu spüren. Besonders gut geschlagen hat sich unsere Neue, Alexia. Sie saß zum ersten Mal im Kajak und drehte souverän ihre Runden. Trotz der Anstrengung hatten alle ein Lächeln im Gesicht. Auch unsere zwei ersten Bademeister der Saison – Emma und Nils. Sie wollten unbedingt die Wassertemperatur erforschen.

Da bis zum Sommer keine Wettkämpfe anstehen, haben wir viel Zeit zum Trainieren. Wir freuen uns schon auf die nächsten Wochen!

31. März 2020

Einzelkämpfer

Es ist sicher nicht immer einfach für unsere Kinder sich mehrmals in der Woche für das anstrengende Training im Bootshaus zu motivieren. Doch in der jetzigen Zwangspause merkt man schnell, dass einem die regelmäßige Bewegung fehlt. Zum Glück haben unsere Trainer tägliche Hausaufgaben gestellt. Die vielen Fotos beweisen, dass unsere Sportler sie fleißig abarbeiten. Natürlich kann das „Zuhausealleinetrainieren“ den Sport in der Gemeinschaft nicht ersetzen. Es fehlen der gemeinsame Spaß, die gewohnten Gesprächspartner und Freunde. Auch unsere Trainer sind ganz traurig, dass sie ihre kleinen und großen Trainingskinder nicht sehen und „quälen“ dürfen. Vor allem kribbelt es in den Fingern, endlich wieder Boot und Paddel zu schnappen und bei Sonnenschein die erste Runde auf der Mulde zu drehen.

Hoffen wir, dass es bald soweit sein wird!

07. März 2020

Aus Hackepeter wird …acke später!

Wie lockt man am besten den Jeßnitzer vom Sofa hoch und in eine Sportstätte?

Mit Essen und einem zünftigen Getränk!

Da die Grillsaison noch nicht begonnen hat, haben unsere Traditionalisten sich für die Hausschlachtung eines kräftigen Schweines entschlossen. „Was für eine Sauerei“, denkt da der Vegetarier. Doch da diese bei uns im Verein noch in der Minderheit sind, war unser Clubraum zum alljährlichen Schlachtefest prall gefüllt. Seit Wochen waren die 70 Plätze ausverkauft. Unsere Gäste haben kräftig gefuttert und ihre stattlichen Wurstpakete eingepackt. Bis in die späte Nacht hinein, schallten fröhliche Stimmen über die Mulde und alle rollten satt nach Hause. Dafür gesorgt hat unser lieber Fleischermeister mit seinen fleißigen Vereinsgesellen. Fast eineinhalb Tage haben sie geschuftet, geschnippelt und gekocht, gestopft und gehackt, dekoriert und verpackt.

Dafür ein großes Dankeschön und zum nächsten Schlachtefest „Auf Wiedersehen“!

 

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